Mittwoch, 10. Oktober 2012

Ein Dublin-Reisender gibt Tipps

The Ferryman
Für Jungs und Mädchen, die schon mit dem Gedanken gespielt haben, eines Tages Dublin zu besuchen, habe ich ein paar Tipps zusammengestellt.

Erstens: Falls ihr vom Flughafen zum Hotel ein Taxi nehmen wollt: Versucht nicht, wie gewohnt vorne rechts einzusteigen! (Außer ihr wollt das Taxi selber fahren. Das wiederum setzt voraus, dass ihr den Linksverkehr meistert.) Mir ist das passiert. Seitdem steige ich immer hinten ein - zur Sicherheit.

Zweitens: Wer in Dublin günstig unterkommen will, sollte ein Bed & Breakfast wählen oder bei Bekannten unterkommen. Das Problem beim Bed & Breakfast: Davon gibt es in der Innenstadt nur wenige - die meisten liegen am Stadtrand. Ich habe also einfach bei einer Bekannten geschlafen.

Drittens: Die Stadt besticht - rein architektonisch - durch ihre Vielfalt. In den letzten Jahren wurde sehr viel in Dublin gebaut. Neben uralten Häusern stehen
die Glaspaläste von Banken und die Europazentralen von Internetfirmen. Und an jeder Ecke gibt es Kaffees, Restaurants und Pubs.

Viertens: Das Essen ist nicht so schlecht wie sein Ruf. Selbst in den Pubs kann man sehr gut essen. Die Speisekarten sind schlicht: Es gibt Fleisch und Fisch, und meist auch etwas für Vegetarier. Die Preise sind zwar relativ hoch. Aber es ist ja Urlaub.

Temple Bar
Fünftens: Die Pubs. Viele von ihnen befinden sich in der Altstadt - wie etwa der wohl berühmteste Pub in Dublin, The Temple Bar. Es gibt dort fast jeden Abend gute Live Musik, allerdings auch besonders viele Touristen. Wer im Pub nur auf Iren treffen will, der muss ein wenig nach Außerhalb gehen. Gute handgemachte Musik gibts da auch. Um 1 Uhr ist Schluss - dann ist Sperrstunde. Manche Läden haben allerdings eine extra Lizenz, die müssen dann erst um 3 Uhr nachts schließen.

The 51


Sechstens: Wer kein Guinness mag, braucht sich keine Sorgen zu machen. Fast alle Pubs haben auch Becks oder Heineken. Ein Pint (0,568 ml) kostet 5€.

Siebtens: Die Iren, die ich kennenlernte, waren freundlich und neugierig, aber nie aufdringlich. Es ist leicht, Anschluss zu finden. Es gibt aber Themen die man nicht unbedingt ansprechen sollte: vor allem Religion und Politik.

Achtens: Wenn ihr mit einem Iren redet, vermeidet bitte, das irische Volk mit den Engländern zu vergleichen! Sie sind stolz und sehr eigen.


Afro

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