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Freitag, 18. Januar 2013

Das Auto zum Wochenende, Folge 18: Cadillac Escalade


Das Konzept ist einfach: innen Luxus im Überfluss, außen der gewisse Bling-Faktor(Video: Top Gear über den Escalade als Fashion Statement). Cadillac bietet mit dem Escalade den American Way of Drive auch auf deutschen Bundesautobahnen.

Respekteinflößendes Ungetüm: Cadillac Escalade (Foto: NS)
Sein Auftritt ist gewaltig: er ist weit über fünf Meter lang, dazu zwei Meter breit und hoch, passt in keine DIN-Garage. Theoretisch bietet er sieben Personen Platz und Raum im Überfluss, doch in den meisten Fällen wird er nicht als Familienauto verwendet. Ich denke eher an großes Business, zum Beispiel das Showgeschäft. Oder doch eher an Drogen,vielleicht Prostitution?
Der fette Chrom-Kühlergrill, abgedunkelte Scheiben, das macht Eindruck. Beheiz- und kühlbare Becherhalter sowie eine Klimaanlage, die sich schon von weitem per Fernbedienung starten lässt um den Innenraum vorzukühlen - dieser Luxus genügt sogar Mafiabossen. Die Leute gucken, wenn ein Escalade auftaucht. Aber sie gucken eben nicht rein, keine Chance. Sie schauen stattdessen auf, haben Respekt vor dem da in der Ami-Trutzburg. Oder besser: Angst. Der wiederum belächelt den Pöbel. Weiß, ihm kann nichts geschehen. Er besitzt Macht, und die zeigt er allen mit seiner Karre.

Muss so: ganz in schwarz incl. Alufelgen und Mattlack
Klar, fast drei Tonnen Gewicht. Aber auch ein 6,2 Liter V8 mit über 400 PS unter der Haube. Amerikaner nennen das Aggregat Small Block. Natürlich, größer geht schließlich immer. Aber auch so geht es schnell genug voran. Und vor allem ausdauernd: Der 98-Liter-Tank bedeutet große Kraftstoffreserven und damit nur wenige Zwangspausen, auch bei Verbräuchen jenseits der 20 Liter. Bei einer möglichen Flucht durch das halbe Land fließen eher 25 Liter.
Es gibt für Großkriminelle übrigens seit einiger Zeit auch eine umweltschonendere Alternative: den Escalade Hybrid. Man muss halt mit der Zeit gehen.


Nico Siemering, Bielefeld- Korrespondent
Siehe auch:

Das Auto zum Wochenende, Folge 17: Ford Focus RS
Das Auto zum Wochenende, Folge 15: McLaren MP4-12C
Das Auto zum Wochenende, Folge 14: Seat Exeo
Das Auto zum Wochenende, Folge 13: Porsche Panamera
Das Auto zum Wochenende, Folge 12: Pontiac Firebird
Das Auto zum Wochenende, Folge 11: Audi 60
Das Auto zum Wochenende, Folge 10: Jubiläumsausgabe zum Thema Autodesign
Das Auto zum Wochenende, Folge 9: Lada Niva
Das Auto zum Wochenende, Folge 8: Mini
Das Auto zum Wochenende, Folge 7: Alfa Romeo Montreal
Das Auto zum Wochenende, Folge 6: VW Phaeton
Das Auto zum Wochenende, Folge 5: Citroen DS
Das Auto zum Wochenende, Folge 4: Mazda MX-5
Das Auto zum Wochenende, Folge 3: BMW X6
Das Auto zum Wochenende, Folge 2: Fiat 500
Das Auto zum Wochenende, Folge 1: Bugatti Veyron EB 16.4

Freitag, 16. November 2012

Das Auto zum Wochenende, Folge 10: Jubiläumsausgabe zum Thema Autodesign

10 Wochen ist sie nun schon alt, die kleine, bescheidene Rubrik "Das Auto zum Wochenende". Zu diesem Anlass erschien es mir sinnvoll, einmal in meinem Fundus zu graben und Bildmaterial zu zeigen, das ich in den letzten Wochen und Monaten zusammengetragen habe. Das Hauptaugenmerk soll dabei auf außergewöhnlichem Automobildesign liegen. Viel Spaß beim Stöbern!


Das passiert wohl, wenn Frau ihre Knutschkugel noch
ein klein wenig süßer und schnuckeliger machen will.

Wunderschönes Chromwerk an einem Alfa Romeo Giulia Spider

So sahen Kleinwagen Ende der 20er Jahre aus: BMW DIXI
Italienischer geht es nicht: Alfa-Schlange, Italien-Emblem, Mille Miglia-Aufkleber und Spaltmaße wie breite Schluchten.

Sidepipes an einer Cobra: Da sieht man schon, dass es laut wird!


Traumhafter Türgriff des Fiat Barchetta


Die Kiemen eines Alfa Romeo Montreal
Sowas gab es früher auch schon, da durfte man
allerdings noch selber suchen.


Anders sein um jeden Preis: Übertrieben verspielte
Rückleuchten am Lancia Ypsilon.



Beschränkt auf das Nötigste: Das Armaturenbrett eines Vorkriegsklassikers


Willkommene Abwechslung im Straßenbild: Army-Jeep.

Könnte schon 60 Jahre alt sein, ist er aber nicht: Morgan Plus 8 aus 2003.

Eine "Ratte", wie sie im Buche steht: VW Kübelwagen mit viiiieeeel Patina.

3 Räder mussten beim Morgan Threewheeler ausreichen.


Spoiler, wohin man schaut, dickes Rohr, Tribals, tiefer, härter, Opel-Teufel:
Und da soll man dann Angst bekommen, oder wie?

Ein Iso Grifo, eines der schönsten Autos, die ich in
 diesem Jahr bislang vor die Linse bekam.

Und das hier ist eines der irrsten: Ein Cord 810.

Schaltwippen, etliche Knöpfe am Lenkrad (incl. der Blinker!) und
ansonsten viel Unförmiges: Ferrari 458 Spider von innen

Das waren die Ami-Schlitten der 50er Jahre: Heckflossen-Monster!




Nico Siemering, Bielefeld-Korrespondent
Siehe auch: