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Mittwoch, 8. August 2012

Insekten, Folge 3: Der Gemeine Totengräber

Ein Totengräber in einer Küche (Foto: CS).
Nach dem Bienenwolf und einer noch nicht hinlänglich bestimmten Langfühlerschrecke ist mir ein Insekt begegnet, das ich noch nicht kannte: Ich habe den Gemeinen Totengräber in einer Küche in Osnabrück erwischt, als er zwischen Essensresten herumtollte. Mit seinen hübschen Beißscheren (im Foto deutlich zu erkennen) nahm er Nahrung zu sich. Mit rund zwei Zentimetern Körperlänge ist der hier dargestellte Käfer fast ausgewachsen. Totengräber gehören zur Familie der Aaskäfer.


Der Käfer wurde ausgesetzt. Er lebt jetzt wieder in freier Wildbahn. Im Video (unten) ist er in Aktion zu beobachten.

Siehe auch:
Insekten, Folge 1: Bienenwolf in der Wüste
Insekten, Folge 2: Langfühlerschrecke auf stillgelegtem Flugfeld


Samstag, 4. August 2012

Insekten, Folge 2: Langfühlerschrecke auf stillgelegtem Flugfeld

Es kann sicher gut springen (Foto: CS).
Nach dem Bienenwolf bin ich heute einem weiteren interessanten Insekt begegnet. Es saß auf der Straße, die rund um das stillgelegte Tempelhofer Flugfeld in Berlin führt. Erste Recherchen legen nahe dass eine Unterart der Langfühlerschrecken zu sehen ist. Rein äußerlich erinnert es an die Gemeine Strauchschrecke, allerdings stimmt der Farbton meines Erachtens nicht ganz. Ich bin dankbar für jeden Hinweis, um welche Art genau es sich handelt. In jedem Fall muss es ein Weibchen sein - das ist an dem Dorn am Hinterleib zu erkennen, der zur Eiablage dient. Fachleute nennen diesen Dorn Ovipositor.

Siehe auch:
Insekten, Folge 1: Bienenwolf in der Wüste

Samstag, 28. Juli 2012

Insekten, Folge 1: Bienenwolf in der Wüste

Die Reste einer erbeuteten Honigbiene (Foto: CS).
Beim Spaziergang durch die Wüste in Osnabrück krabbelt etwas in einer Kellerfensternische neben dem Gehweg. Sehr wahrscheinlich ist es ein Bienenwolf. Diese Wespenart jagt arglose Honigbienen, betäubt sie, schleppt sie fliegend zu ihrem Nest im Boden. Die Höhlen, die die Weibchen in den Boden graben, werden bis zu einen Meter lang. Dort wohnen sie allein und züchten ihren Nachwuchs heran - mit deftigem Bienenfleisch.

Wikipedia sagt: Bienenwölfe sind selten geworden. In der Wüste gibt es sie noch. Sicher unangenehm für die Bienen. Ehe man sich versieht, sind Flügel und Kopf abgetrennt (Foto). Im Video (unten) ist der Bienenwolf beim Buddeln zu sehen.

Siehe auch: Der Gemeine Totengräber, sowie: Langfühlerschrecke auf stillgelegtem Flugfeld.