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| Sommerstimmung am Stadtstrand von Sønderborg. Schilder im Sand weisen ursprünglich auf die Vermeidung von Müll (und nun auf beliebte Blogs) hin (Foto: TT) |
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Sonntag, 28. Juli 2013
Das Sonntagsfoto, Folge 45: Strandgedanken
Dienstag, 14. August 2012
Biotope, Folge 4: Zwischen See und See
Genau wie in der letzten Folge der Reihe „Biotope“, spielt
auch auf dieser Entdeckungstour Wasser eine wichtige Rolle. Doch diesmal geht
es um mehr Wasser und um Meerwasser.
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| Flockenblumen (Foto: TT) |
Wir begeben uns auf die Spur des alten Gendarmenpfades, der
uns ein kurzes Stück entlang der Ostsee führt, vom südlichen Stadtrand Sønderborgs
bis zu einem Waldsee. Es geht durch Wälder und Wiesen, immer einen Katzenwurf
entfernt vom Strand.
Pflanzen
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| In den Wald hinein (Foto: TT) |
Zunächst säumen klassische Wildkräuter, Gräser und Wiesenblumen
den Rand des Kiesweges. Zur Seeseite wuchern Hecken, vornehmlich aus Kartoffel-Rosen(Rosa rugosa), die mit ihren roten Hagebutten so charakteristisch für den
Bewuchs der Küstenlandschaft ist.
Nach einer Weile gelangt man in einen schattigen Buchenwald
mit Farnkräutern, der sich wenig später, entlang des Sees, in einen Urwald
verwandelt.
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| Im Dschungel (Foto: TT) |
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| Auf Sandwegen (Foto: TT) |
Der schmale Pfad schlängelt sich durch Schilf, von Efeu bewachsene
Bäume, totes Holz und allerhand Gewirr aus Büschen und Sträuchern. Auffallend
sind die markanten Blätter der Silber-Pappel, deren halbseitig weißen Blätter ein
Dach über den idyllischen Ort bilden und dessen Äste und Zweige sich bis hinunter in die Ostsee erstrecken
und dort nach Seegras fischen.
Tiere
Neben Möwen lassen sich vor allem Enten beobachten, die gleichermaßen
auf dem See und auf dem Meer ihre Runden ziehen und nach Nahrung suchen. Man entdeckt einige Nistkästen an den Bäumen,
die für den selten gewordenen Gänsesäger (Mergus merganser) gedacht sind. So
darf man hoffen, dass hier die eine oder andere Gans gesägt wird.
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| Bizarres Tier oder Baum (Foto: TT) |
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| Waldsee (Foto: TT) |
Ansonsten sagen sich an diesem Ort Fisch und Frosch gute
Nacht und Fluginsekten sind auf der Suche nach Nektar oder Blut, je nach
persönlicher Präferenz und Moralvorstellung
Erholungsmöglichkeiten
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| Ausblick vom Zeltplatz |
Am Wegesrand bieten diverse Bänke eine Möglichkeit zur Rast,
oft mit einem Ausblick über die Förde. Am See gibt es ein Holzpodest, von dem
man auf beide Gewässer eine schöne Sicht hat.
Übernachtungsmöglichkeiten
Wer in diesem bezaubernden Biotop übernachten möchte, der
kann dieses ganz legal mit Zelt und Schlafsack auf einem Naturlagerplatz im
Wald. Diese einfachen Lagerstätten sind zwar sehr spartanisch, aber dafür kostengünstig
bis gratis. Die Ausstattung variiert. In diesem Fall bietet der Platz leider
nur Tisch und Sitzbänke, sowie eine Feuerstelle. Dafür bietet er eine hübsche
Aussicht.
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| Gestrandetes Floß (Foto: TT) |
Thomas Trilken, Dänemark-
Korrespondent.
Siehe auch:
Labels:
Ausflug,
Biotop,
Förde,
Gendarmenpfad,
Gendarmstien,
Naturlagerplatz,
Ostsee,
See,
Sønderborg,
Wald
Standort:
Fredsmajvej 1, 6400 Sønderborg, Dänemark
Freitag, 10. August 2012
Was einmal gesagt werden muss
Spaziert man über die Hafenpromenade entlang der Sdr.
Havnegade in Sønderborg, so fällt einem ein Gebilde ins Auge, bei dem man sich
fragt: Was ist es? Was will es mir sagen?
Meist sind die Antworten auf diese Fragen, falls es denn welche gibt, das Reizvolle an dem jeweiligen Kunstwerk. In diesem speziellen Fall verhält es sich anders:
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| "Der Butt im Griff" (Foto: TT) |
Es handelt sich um „Der Butt im Griff“, eine 2,30m hohe und 450kg schwere Bronzeplastik von
Günter Grass. Eingeweiht im Jahr 2004 von Seiner Königlichen Hoheit Kronprinz Frederik von Dänemark.
Die Statue an sich ist gar nicht mal einzigartig. So wird
der Fisch etwa vor dem Lübecker Günter-Grass-Haus in die Höhe gehalten, ebenso
vor dem Otto-Pankok-Museum in Bad Bentheim und auch vor der Göttinger
Paulinerkirche hat man die Flunder im Griff.
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| Tafel an Plastik aus Bronze (Foto: TT) |
Nein, das Besondere an der Sønderborger Ausgabe, im Wert von
950.000 Kronen (ca.127.000€), ist die Inschrift. Denn hier war man sich beim
Namen des Künstlers nicht so sicher und hat ihm vorsichtshalber noch ein „h“
geschenkt.
Da der Däne an sich aber nicht dafür bekannt ist, das „h“ in
der Suppe zu suchen, hat man die Tafel bis heute nicht geändert.
Thomas Trilken, Dänemark-Korrespondent.
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