Samstag, 6. Juli 2013

[GELÖST] Das Song-Bilderrätsel, Folge 26

Hallo, mein Name ist Troy McClure.

Ihr kennt mich vielleicht noch aus anderen interessanten Blogs, wie etwa "Katzen, die wie Hitler aussehen", "Was trägt Ali heute?" oder "Sitzmuster des Todes".

Aber heute will ich euch das legendäre und geliebte "Osnabrück, Berlin, die Welt" Song-Bilderrätsel präsentieren!

Ihr fragt euch sicherlich: "Wie funktioniert denn das, Troy?"
Nun, zu sehen sind Songtitel oder Zeilen aus einem Songtext, auch Bandnamen können vorkommen. Es gewinnt aber nur die schnellste und vollständige Angabe von KÜNSTLER + TITEL als Kommentar im Blog.

Für die Mühe winkt dem Gewinner ein Überraschungspreis, der sich auf Band oder Songtitel bezieht.

Was fällt einem dazu ein? (Foto: TT)

Siehe auch:
Bereits gelöste Folgen des Song-Bilderrätsels:
25,  24,  23,  22,  21,   20 , 19,  18,  17,  16,  15,  14,  13,  12,  11,  10,  9,  8,  7,  6,  5,  4,  3,  2,  1

Freitag, 5. Juli 2013

Das Auto zum Wochenende, Folge 27: Lotus Elise

Colin Chapman war ein Fanatiker. Benzin im Blut und immer ein übergeordnetes Ziel vor Augen: seine Autos mussten so leicht sein, wie es nur ging. Für den Rennsport genauso wie für die Straße. Und so steht die 1952 von Chapman gegründete Automarke Lotus aus der englischen Grafschaft Norfolk seit jeher für kleine, flache, wieselflinke Sportwagen ohne Luxus in jedweder Form. Denn alles Überflüssige hat Gewicht und das ist wiederum tödlich für die Fahrdynamik.

Die Lotus Elise in der neuesten Fassung (alle Fotos: NS)
Auch wenn Chapman schon 1982 das Zeitliche segnete - sein Prinzip von Gewinn durch Verzicht lebt fort. Bestes Beispiel ist das Modell Elise (im Englischen spricht man das "e" am Ende übrigens nicht mit). Sie ist seit 1996 auf dem Markt und revolutionierte ihrerzeit die Sportwagenwelt. Das einzige Modell der Briten in jenen Tagen war der immer mehr Speck ansetzende und damit natürlich nicht mehr in die Firmenpolitik passende Esprit. Der hatte es übrigens schon Jahre zuvor zu Weltruhm gebracht: als amphibisches U-Auto in "Der Spion, der mich liebte" und später als Richard Geres Spielzeug in "Pretty Woman".


Ein ganz besonderer Lotus: der seltene 340R - kein Dach, freistehende Räder und eine Leistung von 262PS/Tonne 
Zwar gab es schon vor der Elise klassische Roadster, allen voran den Mazda MX-5, der an dieser Stelle schon einmal Thema war. Doch die Konsequenz, mit der Lotus bei der Elise auf kompromisslose Agilität setzte, war einmalig. Die dadurch erzielten Fahrleistungen konnten sich durchaus mit denen von doppelt so teuren Porsche 911 messen lassen, vor allem die Beschleunigungswerte und alles was mit Querfahren zu tun hat (z.B. Slalom). Wie gemacht für kleine Rennstrecken, sogar auf manch einer Kartbahn würde sie sich wohlfühlen.


Wenig Gewicht durch viel Alu und Kunststoff
Das Schönste daran: wer Autos auf derartige Weise baut, kann locker an der Motorisierung sparen. Zwar gibt es auch potentere Hardcore-Versionen (vor allem auf Basis des Coupés Exige), das Einstiegsmodell kommt aber schon mit einem günstig eingekauften 1,8 Liter Vierzylinder von Toyota aus und kostet deshalb nur einen Bruchteil der meist deutschen oder italienischen Konkurrenz. Die braucht nämlich viel modernere und stärkere Aggregate, um standesgemäß voranzukommen.


Im Grunde viel zu schwer für einen Lotus: der Esprit
Heute befindet sich Lotus in den Händen des malaysischen Konzerns Proton, den es selbst mal als Billighersteller auf dem deutschen Markt gab. Wer diese Rubrik jede Woche liest, mag jetzt denken: Oh nein, nicht schon wieder so eine Horrorstory von einem Großkonzern, der eine kleine Marke mit bedeutender Historie aufkauft. Die kleine Marke wird immer austauschbarer, verliert ihren Charakter und wird letztendlich totgespart... Diesmal will ich mich aber gar nicht beschweren, ganz im Gegenteil. Die Liaison Proton/Lotus beweist, dass so etwas funktionieren kann. Durch das fernöstliche Geld konnte sich Lotus wieder erholen und hat für die nahe Zukunft große Pläne mit den Neuauflagen des Esprit und des Elite.

Lotus hat aber auch stets sein Knowhow weitergegeben. Besonders die neuesten Erkenntnisse im Fahrwerkbereich dienen vielen anderen, auch größeren Herstellern als Entwicklungshilfe. Die Elise war zum Beispiel so gut, dass auf ihrer Basis noch ganz andere Modelle entstanden: z.B. das Spaßmobil Opel Speedster und der amerikanische High Tech-Elektroflitzer Tesla Roadster, um nur zwei der faszinierendsten zu nennen...


Nico Siemering, Bielefeld-Korrespondent


Siehe auch:

Das Auto zum Wochenende, Folge 26: Lancia Stratos
Das Auto zum Wochenende, Folge 25: Renault Twizy
Das Auto zum Wochenende, Folge 24: Foto-Ausgabe "Außergewöhnliche Kleinwagen"
Das Auto zum Wochenende, Folge 23: Excalibur
Das Auto zum Wochenende, Folge 22: Wartburg 353
Das Auto zum Wochenende, Folge 21: Lamborghini Aventador
Das Auto zum Wochenende, Folge 20: Volvo 240
Das Auto zum Wochenende, Folge 19: Opel Admiral
Das Auto zum Wochenende, Folge 18: Cadillac Escalade
Das Auto zum Wochenende, Folge 17: Ford Focus RS
Das Auto zum Wochenende, Folge 16: Smart Roadster
Das Auto zum Wochenende, Folge 15: McLaren MP4-12C
Das Auto zum Wochenende, Folge 14: Seat Exeo
Das Auto zum Wochenende, Folge 13: Porsche Panamera
Das Auto zum Wochenende, Folge 12: Pontiac Firebird
Das Auto zum Wochenende, Folge 11: Audi 60
Das Auto zum Wochenende, Folge 10: Jubiläumsausgabe zum Thema Autodesign
Das Auto zum Wochenende, Folge 9: Lada Niva
Das Auto zum Wochenende, Folge 8: Mini
Das Auto zum Wochenende, Folge 7: Alfa Romeo Montreal
Das Auto zum Wochenende, Folge 6: VW Phaeton
Das Auto zum Wochenende, Folge 5: Citroen DS
Das Auto zum Wochenende, Folge 4: Mazda MX-5
Das Auto zum Wochenende, Folge 3: BMW X6
Das Auto zum Wochenende, Folge 2: Fiat 500
Das Auto zum Wochenende, Folge 1: Bugatti Veyron EB 16.4

Sonntag, 30. Juni 2013

Das Sonntagsfoto, Folge 42: Entscheidungen


Two roads diverged in a wood, and I –
I took the one less traveled by,
And that has made all the difference.
(Robert Frost, Foto: TT)

Samstag, 29. Juni 2013

[GELÖST] Das Song-Bilderrätsel, Folge 25


And now for something completely different!!!


Unsere Redaktion erhielt zuletzt viele Faxe von treuen Lesern, die meinten: "Hey, macht doch mal wieder ein total schweres Rätsel, das niemand löst." (Foto: TT) 


Zu sehen sind Songtitel oder Zeilen aus einem Songtext, auch Bandnamen können vorkommen. Es gewinnt aber nur die schnellste und vollständige Angabe von KÜNSTLER + TITEL als Kommentar im Blog.

Dem Gewinner winkt wie immer ein Überraschungspreis, der sich auf Band oder Songtitel bezieht.



Siehe auch:
Bereits gelöste Folgen des Song-Bilderrätsels:
24,  23,  22,  21,   20 , 19,  18,  17,  16,  15,  14,  13,  12,  11,  10,  9,  8,  7,  6,  5,  4,  3,  2,  1

Freitag, 28. Juni 2013

Das Auto zum Wochenende, Folge 26: Lancia Stratos

Viele Fahrerweltmeisterschaften, vor allem aber neun (!) Markentitel konnte Lancia von den 70ern bis in die 90er Jahre hinein im Rallyesport für sich verbuchen. Das sind mehr, als die der rallyeverrückten Japaner von Toyota, Subaru und Mitsubishi zusammen. Trotz dieser beeindruckenden Präsenz im internationalen Motorsport blickt man oft in verunsicherte, fragende Gesichter, wenn man die aus Turin stammende Auto-Edelschmiede erwähnt. Kaum jemand kennt Lancia heute noch.

Der Stratos mit Rallye-Zusatzscheinwerfern (Fotos: NS)
 
Allein drei der Weltmeistertitel wurden in den Jahren 1974 bis 1976 auf dem heutigen Auto zum Wochenende eingefahren, dem Lancia Stratos. Das ist beeindruckend, viel faszinierender ist aber die Tatsache, dass Lancia auch eine Serienversion dieses Monsters fertigen musste, um die Homologation für die Rallye-WM zu erreichen. 400 Straßenfahrzeuge mit Ferrari Dino-Motor mussten es mindestens sein, knappe 500 sind wohl letztlich entstanden.

Während sich viele Autofachmänner einig sind, der Stratos sei eines der schönsten Autos aller Zeiten, bin ich persönlich eher gespalten. Klar, auf seine aggressive, keilförmige, geradezu dramatische "Voll auf die Fresse"-Weise weiß der Stratos seinen Betrachter durchaus zu fesseln. Allein in der Geschichte Lancias gibt es aber so viele elegante Erscheinungen (allen voran den traumhaften Aurelia B24 Spider America), dass es schwerfällt, den Stratos als Schönheit anzuerkennen.

Hier ist die "zahmere" Straßenversion zu sehen.
 
Es sind aber nicht nur Stratos und Aurelia, die Lancia zu einer der interessantesten Marken der Automobilgeschichte machen. Je mehr ich darüber nachdenke, desto bewusster wird mir, wie untertrieben diese Aussage doch ist. Mir fällt nämlich keine spannendere Marke ein. Keine, die auf so viele großartige Modelle verweisen kann: Kappa, Gamma, Aurelia, Beta, Delta Integrale, Flavia, Stratos, Fulvia, Montecarlo, Thema, Flaminia. Jedes dieser Autos hat seinen eigenen Charakter, allen gemein ist ihr Stil, ihre Exklusivität. Und natürlich ihre Ahnengalerie, die die gesamte Konkurrenz ziemlich alt aussehen lässt.

Doch das alles war einmal. Wie bei so vielen anderen schönen Dingen, gab es auch bei Lancia nach all der Herrlichkeit ein unrühmliches Ende, den großen Absturz. Die Konzernmutter Fiat hatte alles selbst in der Hand: den großen Namen Lancia mit dem dazugehörigen Prestige, einen treuen Kundenstamm und eine Motorsportgeschichte zum Träumen. Doch anstatt Lancia weiterzuentwickeln, überließ man es praktisch sich selbst. Der Thesis war 2002 ein letztes Hurra, danach blieb der Marke nur noch die Rolle des ungeliebten, verstoßenen Stiefkindes des großen Konzerns. Mit der Zeit wurde jedes Modell durch einen Fiat ersetzt, dem man eine andere (meist hässliche) Karosserie überstülpte und ansonsten quasi baugleich auf den Markt warf. Niemand wollte diese Autos kaufen, zumal sich kaum jemand noch mit dem Namen Lancia identifizieren konnte oder wollte.

Eine klassische Fulvia als Beleg für die beispiellose
 Lancia-Historie
Aber es geht immer noch schlimmer. Seitdem Fiat Chrysler übernommen hat, steckt unter den neuen Lancia nicht einmal mehr italienische Technik, sondern amerikanische. Die neuen Modelle Fulvia und Thema sind nichts anderes als qualitativ schlechte Autos, die selbst die anspruchslosen Amerikaner nicht mehr haben wollen, uns aber noch unter falschem Namen als "Eleganz der Neuzeit" (Lancia-Website) angepriesen werden. Beim Voyager hat man sich dann total gehen lassen: warum einen teuren Autonamen-Erfinder engagieren, wenn einem das eigene Produkt eh schon lange egal ist? Es gibt also in Deutschland mittlerweile allen Ernstes einen Lancia Voyager, seines Zeichens Fullsize-Van im US-Format, zu erstehen. Einen Chrysler Voyager mit Lancia-Emblem also.

Warum erlöst Fiat Lancia nicht aus seinem tragischen Elend? In der Automobilindustrie ist aktive Sterbehilfe legal. Saab durfte diesen Tod sterben, nachdem es jahrzehntelang unter den Misshandlungen der mächtigen Mutter General Motors leiden musste. Ich wünsche Lancia ein ähnliches Schicksal, sodass wenigstens ein Hauch des Glanzes alter Tage erhalten bleibt.


Nico Siemering, Bielefeld-Korrespondent


Siehe auch:
Das Auto zum Wochenende, Folge 25: Renault Twizy
Das Auto zum Wochenende, Folge 24: Foto-Ausgabe "Außergewöhnliche Kleinwagen"
Das Auto zum Wochenende, Folge 23: Excalibur
Das Auto zum Wochenende, Folge 22: Wartburg 353
Das Auto zum Wochenende, Folge 21: Lamborghini Aventador
Das Auto zum Wochenende, Folge 20: Volvo 240
Das Auto zum Wochenende, Folge 19: Opel Admiral
Das Auto zum Wochenende, Folge 18: Cadillac Escalade
Das Auto zum Wochenende, Folge 17: Ford Focus RS
Das Auto zum Wochenende, Folge 16: Smart Roadster
Das Auto zum Wochenende, Folge 15: McLaren MP4-12C
Das Auto zum Wochenende, Folge 14: Seat Exeo
Das Auto zum Wochenende, Folge 13: Porsche Panamera
Das Auto zum Wochenende, Folge 12: Pontiac Firebird
Das Auto zum Wochenende, Folge 11: Audi 60
Das Auto zum Wochenende, Folge 10: Jubiläumsausgabe zum Thema Autodesign
Das Auto zum Wochenende, Folge 9: Lada Niva
Das Auto zum Wochenende, Folge 8: Mini
Das Auto zum Wochenende, Folge 7: Alfa Romeo Montreal
Das Auto zum Wochenende, Folge 6: VW Phaeton
Das Auto zum Wochenende, Folge 5: Citroen DS
Das Auto zum Wochenende, Folge 4: Mazda MX-5
Das Auto zum Wochenende, Folge 3: BMW X6
Das Auto zum Wochenende, Folge 2: Fiat 500
Das Auto zum Wochenende, Folge 1: Bugatti Veyron EB 16.4



Sonntag, 23. Juni 2013

Das Sonntagsfoto, Folge 41: Fische hängen in der Luft

Was soll man davon halten, wenn man den Müll wegbringt, und gleich neben
den Containern am Zaun hängen zwei ausgestopfte Igelfische mit angeklebten
Plastik-Augen? (Foto: CS)

Samstag, 22. Juni 2013

[GELÖST] Das Song-Bilderrätsel, Folge 24

Wenn man bei jedem neuen Song-Bilderrätsel ein Türchen im Adventskalender öffnen dürfte, dann wäre heute Weihnachten. Und auch hier und heute gibt es ein Geschenk, allerdings nur für den Gewinner.

Zu sehen sind Songtitel oder Zeilen aus einem Songtext, auch Bandnamen können vorkommen. Die Frage ist: Welcher Song und welche/r Künstler sind gemeint?

Heute reicht zum Gewinn nicht nur die schnellste und vollständige Angabe von KÜNSTLER + TITEL als Kommentar im Blog. Zusätzlich muss das Lied gefunden werden, auf das sich der dargestellte Song direkt bezieht.

Dem Gewinner winkt wie immer ein Überraschungspreis, der sich auf Band oder Songtitel oder beides bezieht.


Was will uns dieser Pistolero sagen? (Foto: CS)


Christian Schepsmeier



Bereits gelöste Folgen des Song-Bilderrätsels:
2322,  21,   20 , 19,  18,  17,  16,  15,  14,  13,  12,  11,  10,  9,  8,  7,  6,  5,  4,  3,  2,  1