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Freitag, 26. Juli 2013

Das Auto zum Wochenende, Folge 30: Leopard Roadster

Wegen Zeitmangels gibt es in dieser Woche nur eine "Kompaktausgabe" des Autos zum Wochenende. Die Geschichte dazu ist denn auch schnell erzählt.

Die einzige Automarke aus Polen, die mir außer Polski Fiat einfällt: Leopard
Nur selten bekomme ich ein Auto zu Gesicht, das ich nicht kenne. Meist liegt das daran, dass das Modell schon 100 Jahre auf dem Buckel hat. Das Auto auf dem Bild ist aber fast neu. Zunächst tippte ich darauf, eine mir unbekannte britische Marke aufgetan zu haben. Schließlich ist die Ähnlichkeit zu alten englischen Roadstern, aber auch moderneren Morgans nicht von der Hand zu weisen.

Klassisch-britische Form beim 6 Litre Roadster (Fotos: NS)
Bei näherer Recherche stellte sich der Wagen jedoch als ein Leopard Roadster heraus. Ein äußerst seltenes Sportcabrio mit beeindruckenden Eckdaten: nur 1,2 Tonnen Gewicht, sechs Liter Hubraum, über 400 PS. Und woher stammt das exklusive und wohl etwa 100.000 Euro teure Gefährt? Nein, falsch geraten. Es kommt aus Ostpolen.

Übrigens hieß die Vorgängerfirma Gepard. Und so schließt sich der Kreis: kein Wunder, dass ich beim Anblick des Leopard Roadsters sofort an England dachte. Daher kommen ja schließlich auch Panther, Tiger und Jaguar, wenigstens in der Autowelt...


Nico Siemering, Bielefeld-Korrespondent

Siehe auch:

Das Auto zum Wochenende, Folge 29: NSU Ro80

Dienstag, 18. September 2012

An alle Türken, Polen und Rumänen


Zielgruppenfixierte Ansprache (Foto: CS).
In der Glastür einer Osnabrücker Sparkasse (am Arndtplatz) hängt das links abgebildete Warnschild. Tenor: "Unsere Mitarbeiter kommen nicht an das Geld. Überfall zwecklos." Die Botschaft ist in neun Sprachen zu lesen.

Interessant ist die Reihenfolge: Prominent plaziert ist zunächst die türkische, dann die polnische und die rumänische Sprache. Die Weltsprachen Englisch und Französisch stehen rechts am Rand.

Man muss nicht um die Ecke denken, um hinter dieser zielgruppenfixierten Ansprache einen Generalverdacht gegen Menschen aus bestimmten Ländern zu erahnen. Selten wird er so plakativ inszeniert.


Von Christian Schepsmeier