![]() |
Moscow Mule mit Ginger Beer (Foto: LME) |
Der Moscow Mule ist ein klassischer Highball-Cocktail, was
bedeutet, dass er im Wesentlichen aus zwei Zutaten besteht, und zwar aus einer
alkoholischen und einer nicht-alkoholischen, meist kohlensäurehaltigen
Komponente. Im Falle des Moscow Mule handelt es sich um Wodka und Ginger Beer
(nicht zu verwechseln mit Ginger Ale); hinzu kommt noch Eis und etwas
Limettensaft.
In dieser Mixtur gehörte der Moscow Mule in den vierziger
und fünfziger Jahren zu den beliebtesten Cocktails in den USA. Der Drink trug
erheblich zur wachsenden Beliebtheit des bis dahin in Amerika noch recht unbeachteten
Getränks Wodka bei (der fristete ein Schattendasein, obwohl man in Werbekampagnen unter anderem mit
Stolz auf die fehlende Fahne nach ausgiebigem Wodka-Konsum verwies).
Nachdem er lange Zeit von den Getränkekarten der Welt verschwunden
war, gehört der Moscow Mule inzwischen wieder zum Standardrepertoire vieler
Kneipen. Manchmal wird er allerdings wegen fehlenden Ginger Beers mit Ginger
Ale serviert. Das schmeckt zwar auch, aber der scharf-würzige Geschmack des
Ginger Beers fehlt doch irgendwie. Dieser macht den Moscow Mule letztlich auch
aus.
In der kleinen Spelunke in der Berliner Weserstraße, in der
unser Foto aufgenommen wurde, war Ginger Beer zum Glück vorhanden und wurde zum
Auffüllen des Glases in einer Extra-Flasche serviert (siehe Foto). Häufig (in
Berlin habe ich es noch nicht anders erlebt) werden einige Scheiben Salatgurke
mit ins Glas getan für einen zusätzlich frischen Geschmack. Offiziell soll
der Drink dann zwar Munich Mule heißen, in Berliner Kneipen hat sich aber auch
für die Version mit Gurke der Name Moscow Mule gehalten. Ob das am „Munich“ im
Namen liegt, lasse ich jetzt mal dahin gestellt.
Zutaten:
Wodka
Ginger Beer
Limettensaft
Salatgurkenscheiben
Anne, Berlin-Korrespondentin
Siehe auch:
Diesen Cocktail kann ich auch sehr empfehlen. Gehört seit meinem letzten Besuch in Osnabrück zu meinem Lieblings-Cocktails. Allerdings kenne ich ihn bis jetzt nur ohne Gurke. In der Heimlichbar, welche Cocktailbar ja schon bei der ersten Folge dieser Serie erwähnt wurde, habe ich diesen zuletzt getrunken. Das besondere in dieser Bar: ich musste nur die Adjektive "frisch" und "herb" nennen, um den Moscow Mule zu bekommen.
AntwortenLöschen